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FAQ eMail

Frage: Wir befinden uns hinter einer Firewall und dürfen keine eMails über Port 25 versenden, bzw. über Port 110 empfangen. Was können wir tun?

Antwort: Bei der IFO.net haben Sie auch die Möglichkeit folgende alternative Port-Adressen zu verwenden:


  • Posteingangsserver: pop.IFO.net - Port: 995
    (oder pop.IhreDomain.tld:995)
  • Postausgangsserver: smtp.IFO.net Port: 587
    (oder smtp.IhreDomain.tld:587)


Frage: Ist das möglich, dass Mails irgendwo stecken bleiben?

Grundsätzlich ist das möglich. Wenn zum Beispiel der Empfänger einen SPAM Filter betreibt und dieser "gute" eMails als "falsche Positive" erkennt.

Siehe zB.: http://www.antispam-ev.de/wiki/FalsePositive

eMail ist ein verbindungsloses System. Das bedeutet für Sie, dass Sie es nicht bemerken, wenn der Empfänger die Nachricht nicht annimmt, sondern automatisiert (zB. Spamfilter) ablehnt.

Im Gegensatz dazu bekommen Sie bei einem verbindungsorientiertem System wie einem FAX zumindest die Antwort, ob das gegenüberliegende System die Seite empfangen hat.

Was sagt ein Anwender aus der Sicht der Praxis dazu?

1) "Ich habe mir angewöhnt, dass ich jede eMail, die ich versende in BCC als Kopie auch mir selbst sende. Da habe ich wenigstens die Sicherheit, dass die Nachricht meinen PC verlassen hat und über den eMailversand und den eMailempfang wieder in meinen PC zurückgekommen ist. So habe ich die Bestätigung, dass die verwendeten Server-Systeme und der eigene PC korrekt läuft und belästige dabei niemanden."

2) "Wenn es wirklich wichtige eMails sind, bitte ich den Empfänger im "PS" um eine "Kurze Antwort, dass er das eMail erhalten hat." Nur so habe ich die Sicherheit, dass die Nachricht auch angekommen ist. Das hat sogar einen höheren Stellenwert als bei einem FAX, weil ich so die Bestätigung habe, das meine Nachricht LESBAR beim RICHTIGEN Empfänger gelandet ist. Da ich auf das eMailsystem des Empfängers keinen Einfluss habe, ist das die einzig sichere Methode."

Kann man auch eine automatische Empfangsbestätigung anfordern?
eMailprogramme können auch "Eine automatische Empfangsbestätigung anfordern". Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Message_Disposition_Notification

Das können wir aber nicht empfehlen. Es kommt oft vor, dass ein vorsichtiger Empfänger diese Funktion bei seinem eMailprogramm komplett deaktiviert hat. Er will zum Beispiel einem SPAMMER nicht verraten, das es sich um eine "gute und gültige" eMailadresse handelt. Wenn Sie keine Antwort erhalten, wissen Sie also wieder nicht, ob das eMail angekommen ist oder eben nicht.

Im geschäftlichen eMailverkehr - wo ja durch die Ablehnung von eMails im Spamfilter durch "falsche Positive" gleich ein Schaden entstehen kann - hat sich auch im Mailserver der IFO.net das "Greylisting" System ohne Spamfilter als die beste Lösung für den eigenen Gebrauch und für unsere Kunden durchgesetzt. Das hilft Ihnen dabei, möglichst wenig SPAM zu bekommen. "Falsche Positive" werden so zwar praktisch ausgeschlossen, das hat aber nichts mit dem Versenden sondern nur mit dem Empfangen Ihrer eMails zu tun.

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Greylisting

Der Empfänger könnte eventuell sein System von einem "strengem Spamfilter" auf das moderate "Greylisting System" umstellen. Aber darauf hat man naturgemäß meist wenig Einfluss.

Was bedeutet das jetzt für mich?
Zusammenfassend empfehlen wir Ihnen die unter Punkt 1) und Punkt 2) beschriebene Vorgangsweise.

Weiterhin viel Spaß, bei der Benutzung unserer Systeme wünscht Ihnen das IFO.net Support Team

Frage: Ich möchte ein eMail versenden und bekomme folgende Fehlermeldung zurück: 554 You are not allowed to connect

Antwort: Nicht Sie müssen etwas unternehmen, sondern die Admins der betroffenen eMailserver können da etwas unternehmen.

Diese Meldung kommt auch bei Problemen mit dem backscatterer.org Dienst der Fa. UCEPROTECT

Zusammenfassend muss man sagen, die Dienste von backscatterer.org sollten von keinem Admin verwendet werden, damit niemand in die Falle tappt, die rund um die Vorgangsweise der Fa. UCEPROTECT entsteht, die von Vielen als Abzocke bezeichnet wird.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Greylisting das weitaus bessere Mittel gegen Spam ist ist, als die backscatterer.org Liste. Greylisting ist simpel, ressourcensparend und sehr effektiv. Unsere Kunden berichten von einer Spamfilterung von rund 98%. Der Mailserver stresst sich nicht und niemand wird im Netz von Abzockern gefangen!!!

Ein Beitrag zum Thema: Einnahmequelle DNS-Blacklist (Quelle: http://herwig.shamrock.de/blog2009.htm)

DNS-Blacklists sollten Mailserver-Betreibern eigentlich dazu dienen, Spam-Quellen zu erkennen und Mails von dort abzulehnen. Inzwischen scheinen sich diese Blacklists allerdings als Geschäftsmodell zu verselbstständigen. So werden etwa bei UCE-Protect alias Backscatterer.org IP-Adressen von Servern gelistet, die den Absendern von Mails z.B. nach 30 Tagen mitteilen, dass ihre E-Mails nicht abgeholt wurden und deshalb jetzt gelöscht werden ... UCE-Protect bietet solchen Server-Betreibern an, sie gegen Zahlung von 50 Euro aus der Liste zu entfernen.

Dieses Geschäftsmodell funktioniert aber offensichtlich nur deshalb, weil es zu viele Serverbetreiber gibt, die das Problem nicht ganz verstehen (dazu gehören offenbar auch einige bayerische Behörden) und deshalb Backscatterer.org zum Sperren von IP-Adressen verwenden. Seriöse DNSBL-Dienste wie etwa Spamhaus.org machen einen solchen Unsinn nicht mit.

Anbei einige Links zum Thema:


Ein externer Mailserver kann uns keine eMails senden. Der Empfang wird vom IFO.net Server mit dem Fehlercode 504 (504 SENDER-Mailgate: Helo command rejected: need fully-qualified hostname) abgelehnt.

Frage: Was muss ich tun, damit der oben beschriebene Mailserver mir E-Mail senden kann?

Antwort: Nicht Sie müssen etwas unternehmen, sondern der Admin des sendenden Mailservers! Die Antwort finden Sie in der Fehlermeldung:

Feb 3 09:22:49 mx2 postfix/smtpd[30339]: connect from mx.sender.at[223.229.57.163]
Feb 3 09:22:49 mx2 postfix/smtpd[30339]: NOQUEUE: reject: RCPT from mx.sender.at[223.229.57.163]: 504 : Helo command rejected: need fully-qualified hostname; from= to=office@empfaenger.at proto=ESMTP helo=



Das heißt im Klartext: Unser mx2.IFO.net will einen fully-qualified hostname sehen, d. h. der Mail-Server des Absenders soll sich ordentlich mit den Worten „HELO mx.sender.at“ melden und nicht so vieldeutig mit „HELO SENDER-Mailgate“; die Kopfzeilen haben damit gar nichts zu tun. Ihr Kollege im SENDER Office (beim externen Mailserver) soll sich also an seinen Postmaster wenden und ihn — mit einem Hinweis auf Abschnitt 3.6 der Internetnorm RFC 2821 — bitten, seinen SENDER-Mailgate normgerecht zu konfigurieren.

Wichtig ist auch die richtige Konfiguration der Reverse Lookup Auflösung, die Sie über die Seite http://myip.at kontrollieren können.

Bei der IP-Nummer 213.229.57.163 stimmt die Reverse Lookup Auflösung - das Ergebnis wird in grüner Farbe dargestellt.


Wie groß darf ein eMail inkl. aller Anhänge sein?

Eine häufig gestellte Frage ist, welche Größe eine eMail mit Anhängen (Attachments) maximal haben dürfe? Nach den einschlägigen Standards (SMTP, POP, IMAP) ist die Nachrichtengröße nicht geregelt. Einzig in RFC 1870 ist ein Protokoll zur Interaktion zwischen SMTP-Servern festgelegt, welches die Abweisung von großen E-Mails ermöglicht.

In der Realität setzen aber alle Provider sowohl beim Empfang als auch Versand Höchstgrenzen. Da man in der Regel nur schwer vorhersehen kann über welche Server der E-Mail-Versand läuft, ist davon auszugehen, dass das schwächste Glied in der Kette die höchstmögliche Größe der E-Mail vorgibt. Oft lauten die Empfehlungen keine E-Mails über 5MB zu versenden. Einige (relativ aktuelle) Bewerbungsratgeber geben sogar nur 3MB als Maximalgröße an.

Vergleicht man die Höchstgrenzen der populärsten Provider, kann inzwischen von 10MB als Obergrenze zum “sicheren” Versand ausgehen. In vielen Fällen dürften auch noch 20-30MB möglich sein. Es ist aber darauf zu achten, dass die Kodierung der Anhänge etwa 5-10MB in Anspruch nehmen kann, so dass die maximal mögliche Anhangsgröße nur 15-20MB entspricht.

Bei den IFO.net Standard-Accounts ist die maximale eMailgröße auf 32MB eingestellt.

Im folgenden eine Liste mit E-Mail-Providern und den jeweiligen Höchstgrenzen für Empfang und Versand von E-Mails:

E-Mail Provider Versand * Empfang *
GoogleMail (GMail) 25 25
GMX
- free
- pro
- top
20
50
100
20
50
100
T-Online
- Freemail
- E-Mail Basic
- E-Mail Paket
32
32
50
32
50
50
Web.de
- Freemail
- Club
4
50
12
50
Freenet (Quelle 2) 1002 100
WindowsLive (Hotmail)
- free
- kostenpflichtig
10
20

YahooMail (Y!Mail) 25 25
Arcor 35 35

E-Mail Provider (Unis)
Versand * Empfang *
Uni Regensburg 30 (20)
LMU München / LRZ 30 30
Uni Köln 503 503
Uni Frankfurt 20 20
MIT 40 (30) 40 (30)
Stanford 50 50
Carnegie Mellon 20 20

Stand: September 2010
* Max. Größe in MB, ggf. in Klammern max. Größe einzelner Anhänge.
1Sehr wahrscheinlich auf 100MB begrenzt.
260MB Limit im Webmail-Interface.
320MB Limit im Webmail-Interface.

Sollte die Attachment-Größe über dem vom Ausgangsserver festgesetzten Limit sein, erhält man in aller Regel eine kurze Warnmeldung und der Versand bricht ab. Dies ist ebenso der Fall, wenn der Empfangsserver die Annahme verweigert. In diesem Fall erreicht einen eine kurze Mail mit einer der folgenden typischen Fehlermeldungen:

<empfaenger@home.com>: host mx-rr.home.com said:
552 Message size exceeds fixed maximum message size (5000000)

<empfaenger@yahoo.com>: host mx2.mail.yahoo.com said:
552 message size exceeds maximum message size

<empfaenger@bellsouth.net>: host mx01.mail.bellsouth.net said:
552 Message size exceeds fixed maximum message size: 5242880 bytes

<empfaenger@gmail.net>: host mx.gmail.com said:
552 Requested mail action aborted: exceeded storage allocation

Abhilfe schafft das Senden mehrerer kleinerer E-Mails, falls das Postfach insgesamt nicht an seine Grenzen stösst. Alternativ sollte man ohnehin auf andere Übertragungswege ausweichen, z.B. FTP oder Dropbox.


 

 
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